Museen

Das Freilichtmuseum
Die weit über Norddeutschland hinaus bekannte Hofanlage in Bad Zwischenahn besteht aus alten, reetgedeckten Häusern ("Eenrumhuus", "Dweersack") mit Bauerngarten, Ställen und Scheunen. Alle Gebäude haben einmal an anderen Orten der Gemeinde gestanden und sind zwischen 1910 und 1941 im Strandpark original wiederaufgebaut worden. Schmuckstück des Freilichtmuseums ist neben dem Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert die Kappenwindmühle. Der Galerie-Holländer hat eine abenteuerliche Geschichte hinter sich. Er hatte drei verschiedene Standorte, bevor er 1959/60 im Strandpark wiederaufgebaut wurde. Besichtigungen des Bauernhauses und seiner Nebengebäude sind von März bis November täglich möglich. Regelmäßig werden auch Führungen in plattdeutscher Sprache angeboten. Nähere Informationen unter Telefon 04403/2071 oder unter http://www.ammerlaender-bauernhaus.de

 

Öffnungszeiten:
Ammerländer Bauernhaus

April bis September: tgl. 10-18 Uhr
Oktober u. März: tgl. 10 - 17 Uhr

November bis Februar: geschlossen;
nur für Führungen nach Voranmeldung geöffnet

Dweersack Heuerhaus u. Mühle
April bis September: tgl. 15-18 Uhr .
sa. u. so. zusätzl. 10 - 12 Uhr

Schmiede u. Einraumhaus
April bis September: 15-18 Uhr


Museum Specken
Ein Museum wie unser Bauernhaus erhält im Laufe der Zeit, ob durch Ankauf oder Schenkung, viele weitere Exponate die einen Platz im Museum beanspruchen können, um der Nachwelt erhalten zu bleiben. So hatten sich auch beim Verein für Heimatpflege im Laufe der Jahrzehnte viele Geräte und andere Teile angesammelt. Entweder passten sie nicht in den zeitlichen Rahmen des Bauernhauses oder sie waren überzählig. So entstand die Idee eines Ausstellungsmuseums.

Im Jahre 1993 wurde ein Gebäude in Specken, nur ca. 1,5 km vom Bauernhaus entfernt, angekauft. Nach den erfolgten Umbauten werden dort neben dauerhaft vorgestellten Exponaten auch wechselnde Ausstellungen und zeitlich begrenzte Sonderausstellungen durchgeführt.

Folgende Sonderausstellungen sind derzeit zu sehen:
"Von Rentierjägern, Fischern und frühen Bauern - Die Steinzeit in und um Zwischenahn"
"Bienenwohnungen - Vom Baumstamm zum Hängekorb"
"Vom Flachs zum Leinen und Blaudruckherstellung"
"Präsentation von Exponaten der ehemaligen Kaffeerösterei Wessels, Bad Zwischenahn, und zur Historie der Kaffeeherstellung"

Öffnungszeiten: sonnabends 14 bis 17 Uhr, sonntags 11 bis 17 Uhr


 

Die Ostdeutsche Heimatstube
Die Ostdeutsche Heimatstube hat ihren Sitz "Auf dem Winkel 8" in Bad Zwischenahn. Neben der als Lehrschau hergerichteten Ausstellung mit aktuell ergänzten Exponaten -Bildern - Kartenmaterial - Trachten usw. ist im Außenbereich der Heimatstube eine Mahntafel für die Heimatvertriebenen unter Mithilfe der Bad Zwischenahner Kurverwaltung erstellt worden, ein Totengedenkstein für unsere ostdeutschen Landsleute errichtet und der Gedenkstein des Heimatkreises Wirsitz hinzugefügt worden.

In den Winterhalbjahren führt der Verein seit 1985 historische und kulturelle öffentliche Vortragsveranstaltungen durch, welche regen Zuspruch finden.
Die Ostdeutsche Heimatstube e.V., Verein zur Pflege und Erhaltung Ostdeutschen Kulturgutes, wurde im April 1980 durch Herbert Papstein gegründet. Sie bestand zunächst überwiegend aus der Sammlung des Heimatkreises Wirsitz/Westpreußen und war im Bad Zwischenahner Wasserturm untergebracht. In mühseliger Kleinarbeit erfolgte die ständige Erweiterung auf alle ostdeutschen Provinzen: Ostpreußen-Memelland, Pommern, Westpreußen, Schlesien, Östliche Mark Brandenburg.

Aufgabe des Vereins ist es, das ostdeutsche Kulturgut der Vertreibungsgebiete zu sammeln, zu erforschen, zu betreuen und auszuwerten. Durch Schaffung von Archiven, Museen und Bibliotheken und durch Ausstellungen soll es den Vertriebenen, Flüchtlingen sowie dem gesamten deutschen Volk und dem Ausland im Bewusstsein erhalten und nahegebracht werden.

 

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