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25. März 2026

Carsten Meyer in den Ruhestand verabschiedet

Am 17. März wurde Carsten Meyer offiziell im Rat und danach bei einer kleinen Feierlichkeit im Hof zu Oldenburg verabschiedet.

40 Jahre lang war Carsten Meyer im Baubereich der Gemeinde Bad Zwischenahn tätig - zuletzt viele Jahre als Fachbereichsleiter. Am 1. April tritt er offiziell seinen Ruhestand an.

Nach 43 Jahren im öffentlichen Dienst, davon 40 Jahre bei der Gemeinde Bad Zwischenahn, wurde Carsten Meyer nun in den Ruhestand verabschiedet, den er offiziell am 1. April antritt. Nach der Ausbildung zum Kreisinspektor-Anwärter beim Landkreis Oldenburg und der bestandenen Prüfung für die Laufbahn des gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienstes stellte die Gemeinde Bad Zwischenahn den gebürtigen Oldenburger zum 1. August 1986 zunächst als Sachbearbeiter für die Ortsplanung ein. „Ich wollte etwas mit Menschen machen und hatte mich deswegen auch für eine Ausbildung bei Banken und Versicherungen beworben. Dann habe ich mich aber für die Behörde entschieden", erinnert sich der 63-Jährige.

Carsten Meyer wollte gestalten

Dass es ihn in den Baubereich verschlug, sei ihm ebenfalls sehr entgegen gekommen, berichtet der Fachbereichsleiter: „Ich wollte einen Job haben, in dem ich gestalten kann. Eigentlich wollte ich in den Umweltbereich, aber ich habe als Kind schon gerne dem lebendigen Treiben auf Baustellen zugesehen, darum konnte ich mit der Stelle als Sachbearbeiter in der Ortsplanung gut leben. Dass ich später das Planungs- und Umweltamt geleitet habe, war dann natürlich eine glückliche Fügung.“

Nach der Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum 1. April 1988 bekam Carsten Meyer zum 1. Januar 1990 seine erste Führungsposition als Leiter des Sachgebietes Bauleitplanung zugesprochen, die 1992 zum Amtsleiter im Planungsamt firmierte. „Das war eine schöne Zeit“, sagt der 63-Jährige. „Wir waren ein eingeschworenes Team, alle Mitte 30 und hatten viel Spaß. Wir haben uns auch privat getroffen und einiges gemeinsam unternommen.“ Ab 2005 wurde dem Oldenburger – wie bereits erwähnt – zusätzlich die Leitung des Umweltbereichs übertragen, bevor er zum 1. Januar 2007 zum Leiter des Fachbereichs Bauverwaltung befördert wurde.

Kommunikation und Verbindlichkeit waren ihm immer wichtig

„Mein Vorgänger Johann Eiskamp ging in den Ruhestand und ich hatte mein Interesse an der Stelle signalisiert. Glücklicherweise wurde die Stelle hausintern ausgeschrieben“, berichtet Carsten Meyer. „Aber auch wenn ich in den Themen drin war und Spaß daran hatte, musste ich in die Position erst einmal hineinwachsen. Vor allem was die Anzahl der Kollegen betrifft, für die ich verantwortlich war, war das schon ein Quantensprung. Vorher waren es vier Leute und dann zusammen mit dem Baubetriebshof auf einmal mehr als 50.“

Ihm sei es immer wichtig gewesen, den Bürgerinnen und Bürgern die Bauprojekte verständlich zu vermitteln und dafür zu werben, sagt der 63-Jährige, der durch seine ruhige und besonnene Art besticht. Ein weiterer wichtiger Punkt sei für ihn zudem immer gewesen, als verlässlich wahrgenommen zu werden und Position zu beziehen.

Herausragende Projekte in Bad Zwischenahn begleitet

Ein Beispiel hierfür sei die Planung und der Bau der Entlastungsstraße von 1988 bis 1994 mit der 2010 realisierten Unterführung am Trog als Vollendung gewesen: „Die Anlieger fanden das natürlich nicht so gut und ich hatte teilweise Leute mit Tränen in den Augen bei mir sitzen, denen ich erklären musste, warum wir das machen und wie wir für ausreichenden Lärmschutz sorgen wollen.“ Das und die Tatsache, dass die Deutsche Bahn und andere Anlieger hart verhandelten – einer habe sogar geklagt, was das Projekt bei einer anderen Gerichtsentscheidung zu Fall gebracht hätte – habe ihn mit seinen etwa 25 Jahren manchmal an die Grenzen seiner Belastbarkeit gebracht. Am Ende habe er sich aber immer gefreut, wenn ein Projekt abgeschlossen wurde, resümiert Carsten Meyer, und nimmt das Beispiel wieder auf: „Die Entlastungsstraße hat den Ort nachhaltig verändert. Früher sind die Lkw noch alle am Marktplatz vorbei und durch den Innenort gefahren. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.“

Carsten Meyer war in seiner Zeit bei der Gemeinde für viele Bauprojekte verantwortlich: eines der herausragendsten war der Bau der Entlastungsstraße und der Unterführung am Trog.
Carsten Meyer war in seiner Zeit bei der Gemeinde für viele Bauprojekte verantwortlich: eines der herausragendsten war der Bau der Entlastungsstraße und der Unterführung am Trog.

Neben der Entlastungsstraße und dem Trog gibt es noch viele weitere Baumaßnahmen, an die sich der Fachbereichsleiter gerne erinnert. So sei beispielsweise das Schulzentrum über viele Jahre immer weiter saniert und das Z-Gebäude neu gebaut worden. Auch die Sanierung des Kurparks sei in seiner Zeit geschehen. Und aktuell steche für ihn die Bebauung des ehemaligen BWK-Geländes hervor. „Außerdem waren mir die Rad- und Wanderwege wie der Aueweg zwischen Bad Zwischenahn und Ekern, der Weg zwischen Alter Straße und Klosterwisch in Rostrup oder natürlich die Fahrradstraße nach Oldenburg immer ein Anliegen“, sagt Carsten Meyer. „Insgesamt konnte ich in der Gemeinde sehr frei arbeiten und hatte immer das Gefühl, etwas bewegen zu können. Das hat mich sehr erfüllt.“

Zuletzt auch für Bürger- und Ordnungsamt verantwortlich

Mit der Neuaufteilung der Fachbereiche Anfang 2025 hatte der 63-Jährige für ein Jahr auch das Bürger- und Ordnungsamt unter seinen Fittichen. Zu dem Bereich gehört auch die Betreuung der Feuerwehren, mit denen die Zusammenarbeit immer sehr gut gewesen sei, so der Fachbereichsleiter. Auch für seine Kolleginnen und Kollegen sowie die Gremien in der Gemeinde habe er eine hohe Wertschätzung.

Im Ruhestand wolle er mehr Sport machen, sagt Carsten Meyer, der Schwimmen, Nordic Walking, Fitness, Golf und Segeln als Beispiele aufzählt. In den nächsten Monaten habe er zudem viele kleine Reisen geplant. „Darüber hinaus kann ich mir auch vorstellen, Gäste für die Touristik durch unsere schöne Gemeinde zu führen“, sagt der Vater dreier mittlerweile erwachsener Kinder. Genug zu erzählen hätte er.