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11. August 2026

40-jähriges Dienstjubiläum

Bürgermeister Henning Dierks und Claudia Hohenstein aus dem Personalrat gratulierten Renate Lohmeyer (Mitte) zum 40-jährigen Dienstjubiläum.

Renate Lohmeyer begann 1986 ihre Ausbildung bei der Gemeinde Bad Zwischenahn und ist der Verwaltung seitdem treu geblieben. Heute kümmert sie sich unter anderem selbst um die Auszubildenden.

In der Gemeinde Bad Zwischenahn haben gerade vier junge Menschen ihre Ausbildung und eine Fachoberschülerin ein einjähriges Praktikum begonnen. Eine, die ganz genau weiß, wie das ist, ist Renate Lohmeyer. Nicht nur, dass die 57-jährige Mitarbeiterin des Personalamtes schon seit vielen Jahren unter anderem für die Betreuung der Auszubildenden und Praktikanten zuständig ist, sie hatte 1986 selbst eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Gemeinde begonnen und feiert jetzt dementsprechend ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.

Großen Wandel der Verwaltung miterlebt

„Ich freue mich immer auf die neuen Azubis und es macht mir Spaß, sie ins Berufsleben zu begleiten“, sagt die Kayhauserfelderin, die auch schon zwei Kinder großgezogen hat. Seit ihrer Ausbildung habe sich dabei einiges getan, berichtet Renate Lohmeyer: „Damals war die Verwaltung noch viel kleiner. Es gab keine Außenstellen im Haus Marken oder im Alten Kurhaus. Die ganze Verwaltung war im Rathaus und jeder kannte jeden.“

Ihr eigener beruflicher Werdegang begann nach dem Realschulabschluss und einem Jahr auf der Höheren Handelsschule in Rostrup, um für einen „Bürojob“ noch besser gewappnet zu sein, wie gesagt 1986 bei der Gemeinde Bad Zwischenahn. „Über die Zusage habe ich mich sehr gefreut. Damals war es nicht so leicht, einen passenden Ausbildungsplatz zu bekommen, weil es noch sehr viel mehr Bewerber gab als heute.“ Jetzt sei es schon eine Herausforderung, alle Stellen adäquat besetzen, erklärt Renate Lohmeyer – auch, weil die Personalfluktuation viel größer sei.

Ein weiterer großer Unterschied zu früher sei der immense technische Fortschritt, sagt die Kayhauserfelderin. Nachdem sie nach der Ausbildung zunächst für einige Monate vertretungsweise für das Meldeamt gearbeitet hatte, wechselte sie im März 1989 in die Kasse, wo sie acht Jahre tätig war. „Dort waren wir auch ein bisschen für die EDV zuständig, denn damals gab es nur ganz vereinzelt Rechner“, berichtet die 57-Jährige, die 1997 ins Personalamt wechselte und dort auch für die Abrechnung der Gemeindemitarbeiter an den Schulen, in den Bädern und in der Bibliothek zuständig ist. Das könne man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen.

Bürgermeister bedankt sich

Bürgermeister Henning Dierks dankte Renate Lohmeyer für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Gemeinde: „Sie sind eine wertvolle und kompetente Mitarbeiterin. Neben ihrer Affinität zu Zahlen sind besonders ihre ausgesprochene Verlässlichkeit, Kollegialität und Freundlichkeit hervorzuheben.“