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25. August 2026

Sanierte Mittellinie offiziell eingeweiht

Die sanierte Mittellinie vor der Heimatdiele und der Grundschule: Vertreter der Gemeinde Bad Zwischenahn, des Landkreises Ammerland, der beteiligten Firmen, des Bürgervereins und der ev.-luth. Kirchengemeinde feierten die neue Vorzeigestraße von Petersfehn.

In den vergangenen Jahren wurde viel Geld und Geduld in die Erneuerung der Kreisstraße 138 in Petersfehn gesteckt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Um die abgeschlossene Sanierung der Mittellinie (K 138) zu feiern, trafen sich nun Vertreter der Gemeinde Bad Zwischenahn, des Landkreises Ammerland, der beteiligten Firmen, des Bürgervereins und der ev.-luth. Kirchengemeinde in der Heimatdiele Petersfehn zu einer kleinen Festrunde. Und bei einem waren sich alle einig: Die Zeit der Sanierungsmaßnahmen war für alle herausfordernd, aber es hat sich gelohnt.

Über vier Millionen Euro investiert

Bürgermeister Henning Dierks bedankte sich zunächst bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und betonte anschließend, dass es sich bei der Umgestaltung der Nebenanlagen durch die Gemeinde und bei der Erneuerung der Fahrbahn durch den Landkreis um zwei sehr große Maßnahmen gehandelt habe. Insgesamt seien mehr als vier Millionen Euro in die Sanierung der Ortsdurchfahrt von Petersfehn I geflossen.

Mehr Sicherheit und Barrierefreiheit

Um die nördlichen Nebenanlagen um einen Meter auf drei Meter zu verbreitern und sie damit für Fußgänger und Radfahrer sicherer zu machen, seien die Fahrbahnen um insgesamt einen Meter auf 6,50 Meter verschmälert worden, berichtete der Bürgermeister. Analog zur Umgestaltung des nördlichen Geh- und Radweges seien später dann auch die südlichen Nebenanlagen saniert worden. Zugleich wurden die Regenwasserkanäle erneuert. Hierfür bedankte sich Henning Dierks auch beim Landkreis Ammerland, der sich mit 450.000 Euro an den Kosten für die südlichen Nebenanlagen beteiligt.

Darüber hinaus sei die Sicherheit durch zwei neue Querungshilfen in Höhe der Straße An den Kolonaten und des Friedhofs erhöht worden, so der Bürgermeister weiter. Hier gelte der Dank unter anderem der ev.-luth. Kirchengemeinde, sagte er zu Pastorin Daniela Ludewig-Göckler. Denn ohne den Verkauf einer kleinen Fläche an die Gemeinde Bad Zwischenahn wäre der Bau der Querungshilfe beim Friedhof nicht möglich gewesen.

Im Zuge der Maßnahmen sei zudem etwas für den Öffentlichen Personennahverkehr und die Barrierefreiheit gemacht worden, führte Henning Dierks weiter aus. Nicht nur, dass die vorhandenen Bushaltestellen an der Mittellinie barrierefrei ausgebaut wurden. Es entstanden auch zwei weitere im Bereich der Einmündung An den Kolonaten. Insgesamt sei bei der Sanierung der Nebenanlagen auf Barrierefreiheit geachtet worden.

Sanierung des Radweges bis nach Bloherfelde

Landrätin Karin Harms dankte ebenfalls für die gute Zusammenarbeit. Die „neue Mittellinie“ sei wirklich schön und in ihrer Wahrnehmung seien die Nebenanlagen wirklich sicherer geworden, so die Petersfehnerin, die mit einem Augenzwinkern darauf hinwies, dass sie persönlich zwar auch von den Maßnahmen profitiere, deren Umsetzung aber schon vor ihrer Zeit als Landrätin entschieden worden sei. Auch die Hecken, die den Geh- und Radweg von der Fahrbahn trennen, machten die Ortsdurchfahrt viel einladender und kämen in Petersfehn gut an.

Außerdem freue sie sich sehr darüber, dass die Sanierung des Radweges bis zum Kreisverkehr in Bloherfelde fortgeführt wurde: „Wir wollen die Menschen schließlich dazu bewegen, vom Auto auf‘s Fahrrad umzusteigen. Dafür ist es besonders wichtig, ihnen gerade entlang solcher Hauptverkehrsadern sichere und gute Radwege zu bieten.“

Vor 70 Jahren noch Kopfsteinpflaster und kein Gehweg

Der Vorstand des Vereins Heimatdiele Petersfehn, Werner Nustede, bedankte sich zunächst bei Henning Dierks für das neue Dach auf dem Gebäude, um dem Bürgermeister und der Landrätin anschließend bezüglich der Verbesserungen an der Mittellinie beizupflichten: „Die Straße ist wirklich top geworden und die Petersfehnerinnen und Petersfehner sollten sich freuen. Ich wohne seit 1957 hier und in dieser Zeit hat sich schon vieles verbessert. Damals war die Straße noch aus Kopfsteinpflaster und hatte keinen Gehweg.“