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03. Juli 2026
Schranke wird durch versenkbaren Poller ersetzt

Die Schranke an der Straße Unter den Eichen war diverse Male Opfer von Vandalismus. Das Problem soll nun mit einem versenkbaren Poller behoben werden.
Weniger Kosten für die Allgemeinheit und mehr Sicherheit für Touristen, Radfahrer sowie Patienten und Besucher des Reha-Zentrums am Meer: das verspricht sich die Gemeinde Bad Zwischenahn von einem versenkbaren Poller, der ab Montag, 6. Juli, in der Nähe des Parkhauses an der Straße Unter den Eichen eingebaut wird und die dortige Schranke ersetzt – die eigentlich genau zu diesem Zweck aufgestellt worden war.
Vandalismus verursacht hohe Kosten
Bevor die Schranke am 2. Januar 2023 nur noch von Rettungs- und Müllfahrzeugen sowie dem Bürgerbus geöffnet werden konnte, war die Straße nämlich von vielen Autofahrern als Durchgangsstraße genutzt worden, um die zuweilen zeitraubende Einfädelung von der Straße Am Hogen Hagen in die Oldenburger Straße am sogenannten Trog zu umgehen. Darüber hinaus sorgte die stetige Erweiterung des Reha-Zentrums und der damit einhergehende Bau des anliegenden Parkhauses – durch den auf den anderen Parkflächen in der Umgebung mehr Plätze für Tagesgäste und Touristen verfügbar gemacht wurden – für mehr Kfz-Verkehr. Als verkehrslenkende Maßnahme wurde daher beschlossen, die Schranke, die als kostengünstige Lösung galt, aufzustellen und mit den oben genannten Ausnahmen dauerhaft zu schließen.
Durch mutwillige Zerstörungslust und in Einzelfällen auch überforderte Fahrzeugführer, die die Schranke in kurzen Abständen immer wieder abknickten oder gar deren Schlagbäume abbrachen, entpuppte sie sich allerdings als ein kostspieliges Projekt, das immer wieder auf Kosten der Allgemeinheit repariert werden musste. Aus diesem Grund wurde im Oktober 2025 durch die gemeindlichen Gremien wiederum beschlossen, die Schranke dauerhaft zu öffnen, bis eine andere Lösung gefunden ist.
Ab 6. Juli keine Nutzung mehr durch regulären Kfz-Verkehr
Diese ist nun da und wird mit dem Einbau des versenkbaren Pollers in der Mitte der Straße, der nicht nur robuster ist, sondern Radfahrern auch wesentlich mehr Platz bietet, um auf beiden Seiten vorbeizufahren, sowie einer Fahrbahnverengung umgesetzt. Hinweisschilder und Markierungen werden die Verkehrsteilnehmer auf die Anlage und das Verhalten bei Betrieb hinweisen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 30.000 Euro.
Für die Baumaßnahme muss die Straße voll gesperrt werden, sodass ab Montag de facto schon die künftige Einbahnstraßenregelung für den regulären Autoverkehr beginnt. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten kann die Fahrbahn an der Stelle dann nur noch von Rettungs- und Müllfahrzeugen sowie dem Bürgerbus genutzt werden. Fußgänger können die Baustelle über den Fußgängerweg passieren. Das Gleiche gilt für Radfahrer, die dafür allerdings kurz absteigen und ihr Fahrrad schieben müssen. Der Einbau des Pollers wird voraussichtlich in der 30. Kalenderwoche abgeschlossen.